Ökonomisches Forschungslabor mit Marmeladen-Kochaktion

Wir haben geerntet: Pfirsiche aus Hannover-Linden

Erntezeit Hannover im Herbst 2011

Die Initiative “HannoFairGeld” sucht für das KdW-Fest auf dem Weissekreuzplatz am 28.06.2014, bis 12:00 Uhr, Obst für das Kochen von Marmelade und Müsli-Pralinen.

Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren, Aprikosen – alles ist möglich: Wenn Du etwas mitbringst, erhälst Du Wertschätzungsgutscheine (FairCoin, FCoin, fcoin.de), die in andere Waren und Dienstleistungen eingetauscht werden können. Es wird eine große Markthalle geben.

Ziel ist ein (zunächst) eintägiges Kooperationsnetzwerk für den Aufbau eines lokalen Wirtschaftskreislaufs ohne Geld – ein “Ökonomisches Forschungslabor”.

Kontakt: Gert Schmidt, gs@hannofairgeld.de, 0511-64216481

Vielen Dank vorab für eure Kooperations- und Teilhabe-Ideen!

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Pralinenformen für Schokoleckereien & Lavendelpflanzen im Gemeinschaftsgarten

An Weihnachten kann man nicht früh genug denken – das war der erste Gedanke, als ich die wunderbaren alten Pralinenformen beim Malteser Miniaturmodell-Geschäft im Angebot entdeckte – hier ein Foto des 4 kg schweren, seltenen Schatzes:

Historische Pralinen Form

Sie wurden zugunsten der Malteser in Ludwigshafen verkauft, so dass es mir zusätzlich leicht fiel, die süße Formgebung zu kaufen. Dank der Metallform kann künftig intensiv mit Pralinen-Rezepten experimentiert werden – natürlich vegan. Über die Jahrzehnte sammelte sich etwas Flugrost an, der sich mit etwas Feinarbeit entfernen lässt. Sobald ich etwas Zeit zur Reinigung habe, wird es die Pralinen auf unserem veganen Schlemmerbuffet geben – montags ab 17 Uhr im Wohnzimmer.

Lavendel-Experimente mit Stecklingen vom Kürbishof

Eine weitere Errungenschaft sind Lavendel-Stecklinge für unseren Gemeinschaftsgarten: Jens Grasdorf vom Kürbishof aus Ditterke hatte kleine Pflanzen an seinem Hof an unerwünschter Stelle. Pflanzenüberschüsse sind ideal für eine Erntezeit-Kooperation: Weil Jens wusste, dass wir in unserem Garten mit Lavendel experimentieren möchten, durften wir an seiner Hofeinfahrt etwas zupfen. Zwischen den Steinen gab es eine “Ernte” von viele kleinen Lavendel-Pflänzchen.

Wir setzten die Stecklinge im Gemeinschaftsgarten aus, wo die Erdschicht nur ca. 5 cm dick ist. Mit Bauschutt als Untergrund könnten gute Wachstumsbedingungen für die wärme- und trockenheitsbedürftigen Pflanzen bestehen.

Teilgarten – der Einstieg in die solidarische Landwirtschaft 

Beim Besuch in Ditterke lernten wir auch den Teilgarten kennen – ein Einstieg in die solidarische Landwirtschaft mit kleinen Kosten:

http://www.kürbishof.de/teilgarten-gemüse-selber-ernten/

Kontakt:
Jens Grastorf
Bundesstraße 10
30989 Gehrden-Ditterke
Telefon 05108 / 92 35 36
E-Mail: b_boo@web.de

Es stehen Parzellen in unterschiedlicher Größe zur Verfügung: 20, 40 und 80 qm. Ab nur 95 EUR (ggf. günstiger bei späterem Einstieg) kann die ganze Saison biologisch gegärtnert werden.

So funktioniert es (Text von der Teilgartenseite, Stand 10. Mai 2014), Jens Grastorf schreibt:

  • wir bepflanzen die Fläche mit über 25 Gemüsesorten
  • im Mai werden die Parzellen dann übergeben
  • für den Rest der Saison bis Oktober kümmern sich die TeilGärtner dann selbst um die Fläche
  • für das Jäten, Gießen und Ernten stehen Geräte und Wasser zur Verfügung
  • wöchentlich 1 bis 2 Stunden sollten eingeplant werden
  • Flächen zum Parken und Spielen sind vorhanden
  • für abgeerntete Reihen stellen wir Pflanz- und Saatgut zur Verfügung (die EU-Bio-Verordnung muss eingehalten werden)
  • Informationen stellen wir auf der Homepage, per Newsletter und an Beratungstagen zur Verfügung – auch Ungeübte können mitmachen
  • für Urlaubszeiten sprechen Sie mit den Parzellennachbarn, oder wir finden eine andere Lösung

Anmeldeschluß war am 2. April. Es sind aber noch Parzellen mit reduziertem Sortiment und geringeren Kosten möglich.

Das Angebot ist ideal für Gärtnerinnen, die wenig Zeit haben, Gärtnern möchten und eine Gartengemeinschaft sowie professionelle Betreuung suchen.

Besonders spannend: Jens Grastorf ist Mitglied beim Tauschring Hannover und bietet Kooperationen, z.B. Mitarbeit auf dem Hof, gegen Talente. 

Erster Baumschnitt in unserem Gemeinschaftsgarten, Am Lindener Berge

Unseren neuen Gemeinschaftsgarten findet ihr in der Nähe des Vereinshauses des Kleingärtnervereins Linden e.V.:

Anzeige bei Google-Maps

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Lecker, lecker, lecker: Veganer Apfelkuchen mit Zimtstreuseln

Verganges Wochenende waren wir in einem Kleingarten in Hannover-Döhren zu einem Ernteeinsatz eingeladen: Es gab die alte Apfelsorte “Gravensteiner“. Die Eigentümer des Gartens konnten die große Ernte nicht mehr  verarbeiten. Ausserdem warteten die schönsten Früchte  in luftigen sechs bis acht Metern Höhe – insgesamt eine besondere Aufgabe für die Familie.

Vielen Dank, dass die Initiative Erntezeit Hannover eingeladen wurde, bei der  Ernte mitzuhelfen!

Wikipedia beschreibt den Apfel als eine der wohlschmeckendsten Sorten in Europa – und das können wir zur vollsten Zufriedenheit bestätigen. Weitere Informationen zu alten Apfelsorten gibt es im Audioportal Freier Radios.

Zuhause angekommen, verarbeiteten wir den ersten Teil der Äpfel zu Apfelmus. Weil weitere leicht angeschlagene Äpfel zubereitet werden mussten, entschieden wir uns für einen Apfelkuchen.

Als Rezept wählten wir einen veganen Apfelkuchen von der Plattform Chefkoch.de:

http://www.chefkoch.de/rezepte/drucken/1569381264422841/2309481a/2/Veganer-Apfelkuchen-mit-Zimtstreuseln.html 

Weil wir anstatt der Springform ein Kuchenblech bevozugten, verdoppelten wir die Menge. Die Zutaten versprachen ein tolles Ergebnis – und wir wurden nicht enttäuscht: Die Streusel ließen eine knusprige Kruste entstehen, darunter kam die weiche und saftige Schicht der Äpfel – das Apfelmus gab eine besondere Note -, die von einem festen Boden abgeschlossen wurde.

Der Kuchen ist auch beim Rezeptefuchs zu finden.

Lecker, lecker lecker!

Erntezeit in Spanien – Nachricht von Stefan aus Barcelona

So sieht Erntezeit in Spanien aus:

Stefan Balsel aus Barcelona hat sich gemeldet und berichtet, dass sie dort etwas Ähnliches machen wie wir – mit Transition Town Barcelona, Barcelona en Transició. [Weiterlesen...]

Gartenarbeit und Ernten auf dem Feld: So schont ihr euren Rücken

Hier bekommt ihr Tipps von einer Mitstreiterin aus der Erntezeit-Runde, falls manche aus der Gruppe sich wg. Rücken u. Feldarbeit schwertun: [Weiterlesen...]

Schlehen in der Ricklinger Masch, eine Erntebesichtigung

Am warmen Tag gestern habe ich die Schlehenbüsche in der Ricklinger Masch besichtigt. Es gibt sie noch. Hier einige Prachtexemplare von Früchten.

 

 

 

 

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Apfelernte-Erfahrung und Obstpflückertest

Ausnahmsweise gebe ich hier einmal eine individuelle Erfahrung wieder – denn es ist gleichzeitig ein kleiner Testbericht.

Gestern habe ich den Obstpflücker von manufactum getestet, den ich für “Erntezeit” besorgt habe. Zu dem Zweck habe ich den kleinen Apfelbaum an einer Wohnanlage an einem Seitenast der Stammestr. in Ricklingen aufgesucht, obwohl ich gar nicht sicher bin, dass es dieser ist, der uns freigegeben wurde. (Womöglich habe ich also echten Mundraub begangen.) Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto auf der Startseite!

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Erntetraum: Sieben Meter Teleskopstange mit Regenschutz

Baumschau in Hannover

Vergangenen Sonntag kämpften sich Sylvia, Anna und Gert durch den Regen: Sie sichteten neue Baumorte und fanden ein vielseitiges Angebot. Leider fehlten ein paar Geräte für große Pflückhöhen.

Es gab:

  • mehrere Walnussbäume
  • sehr viele Apfelbäume – leider überwiegend Zieräpfel mit einem Durchmesser von 2 bis 3 cm.
  • Birnen über einer Höhe von 4 bis 7 m – und damit nur mit langen Pflückstangen erreichbar.
  • Pflaumen über einer Höhe von 3 bis 4 m.

Die Baumrecherche fand aufgrund einer Nachricht des Erntezeit-Infodienstes vom 08.09.20111 statt. Über den ganzen Tag hinweg schien die Sonne, so dass wir uns eigentlich auf Spaziergänge und die Obsternte freuten. Mehrere Kisten, eine Leiter und eine Pflückschürze warteten auf ihren Einsatz.

Aber leider sabotierte heftiger Regen den Sonntagnachmittag im Gehölz – und auf grund der wenigen Funde gab es für uns kaum etwas zu pflücken. Es fehlte eine lange Teleskopstange (z.B. von Aquaris oder hier gibt es sogar eine 7 m lange Stange, allerdings mit ungeklärter Erntetauglichkeit). Wir begnügten uns mit etwas Fallobst. Die Regenduschen, wie aus Eimern gegossen, ließen uns schnell wieder an den Heimweg denken.

Trotzdem war es ein schöner Ausflug, der neue Informationen zur Erntezeit Hannover lieferte. Spätestens im nächsten Jahr kommen wir wieder.

Neue Termine über Treffpunkte, Ernteeinsätze, Küchentreffs bekommst Du über den Infodienst Erntemeldungen per E-Mail.

Unser erstes Mal: Pflückphantasien heute hautnah spürbar

Ausgestattet mit Eimern, einem Fingerpflücker an einer langen Stange, einer Leiter, Sammelkisten ging es heute an den Lindener Berg. Ein herzliches Dankeschön dem Kleingärtnerverein Linden, der uns den Kontakt zu den beiden Gärten vermittelte.

Es gab reichlich Äpfel, Pfirsiche und Pflaumen – genug, um unseren ersten Appetit auf hannöversche Leckereien zu stillen.

Achtzehn pflückende und sammelnde Hände, fröhliche Stimmung und die Aussicht auf ein schmackhaftes Tomatensüppchen (übriggeblieben vom Tomatenfest, Dankeschön, Markus!), sorgten für viel Vergnügen bei der Arbeit.

Wir freuen uns auf die nächsten Erntezeit-Termine, bekanntgegeben über den E-Mail Infodienst.